Genusstipp: Topfenmousse

Thinkstock, iStock, LDProd

Eine einfache und schnell zubereitete Mousse. Sie benötigt allerdings etwas Zeit im Kühlschrank. Daher genug Zeit einplanen, bevor der Besuch zum Essen kommt.

Zutaten für 4 Personen
• 125 g Quark
• 75 g Zucker
• 250 g geschlagene Sahne
• ½ Zitrone, Bio
• ½ Orange, Bio
• 1 Vanilleschote
• 2 Eiweiß

Quark mit dem Saft und der Schale der Zitrone und Orange und dem Mark der Vanilleschote in einer Schüssel verrühren. Das Eiweiß mit einem Mixer steif schlagen und dabei nach und nach den Zucker
einrieseln lassen. Es sollte eine cremige Konsistenz ergeben. Nun erst die Sahne und dann das Eiweiß unter den Quark heben. Die ganze Masse in ein Tuch über einem Sieb geben und für 2 Stunden
im Kühlschrank abhängen lassen.

Unser Tipp: Die Mousse wird besonders gut, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank verbringen kann.

Bierknödel

Thinkstock, iStock, vertmedia

Zutaten für 4 Personen

  • 125 g Schwarz Cranz Bierschinken
  • 400 g Brötchen vom Vortag
  • 250 ml Sahne
  • 250 g Parmesan
  • 150 ml Milch
  • 50 ml Bier
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • Gemüse der Saison
  • Fett
  • Salz
  • Pfeffer

Zunächst die Brötchen in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in kleine Würfel hacken und in etwas Fett glasig andünsten. Anschließend Bier und Milch dazugeben und unter regelmäßigem Rühren warm werden lassen. Nun den Bierschinken würfeln. Diesen zusammen mit den Eiern und den Brötchen zu der Milch-Bier-Zwiebel-Mischung hinzugeben. Alles 20 Minuten durchziehen lassen. Danach mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten.

Nun die Händen gut anfeuchten, etwas von der durchgekneteten Masse nehmen und Kugeln formen. Danach die Kugeln in einem großen Topf mit Salzwasser gar ziehen lassen (ca. 20 Minuten). Das Gemüse bissfest in etwas Salzwasser kochen, in Sahne und Parmesan schwenken und mit den Knödeln servieren.

Unser Tipp: Das Wasser mit den Knödeln sollte nur sieden, nicht kochen, sonst zerfallen die Knödel. Im Winter sind Petersilienwurzeln, Kohlrabi oder verschiedene Kohlsorten als Gemüsebeilage gut geeignet.

Guten Appetit!

Genusstipp: Kohlroulade auf orientalische Art

Schwarz Cranz Genusstipp Kohlroulade orientalische Art

Thinkstock, iStock, Hirofumi Okubo

Kohlrouladen gehören zu den Klassikern der deutschen Hausmannskost. Es ist ein bodenständiges, deftiges Gericht. Aus diesem Grund wird es gerade im Winter gern gegessen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Kohlrouladen auf orientalische Art zubereiten.

Zutaten für 4 Personen

  • 900 g gemischtes Hack
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 80 g geröstete Pinienkerne
  • 80 g Rosinen
  • ½ l Fleischbrühe
  • ½ Bund Koriander
  • ½ TL Kumin/Kreuzkümmel
  • ½ TL Paprikapulver
  • 2 EL Senf
  • 1 Msp. Nelkenpulver
  • 1 großer Weißkohl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 1 eingeweichtes Brötchen
  • etwas Butter
  • Salz

Aus dem Kohl großzügig den Strunk entfernen und 8 große äußere Blätter vorsichtig im Ganzen abzupfen. Dicke Blattrippen zusätzlich mit einem Messer horizontal halbieren. Die vorbereiteten Blätter in reichlich Salzwasser al dente kochen und kalt abschrecken. Für die Hackmasse Koriander und Zwiebel sehr fein hacken, das Brötchen gut ausdrücken und mit den Fingern etwas zerrupfen. Nun Koriander, Zwiebel, Brötchen, Eier, Senf, Kumin, Paprikapulver, Nelkenpulver, Pinienkerne, Rosinen und Ziegenfrischkäse zum Hack geben, kräftig mischen und mit Salz abschmecken. Diese Masse in 8 Portionen teilen und jeweils auf ein großes Blatt Kohl legen. Die Seiten umschlagen und zusammenrollen, mit Küchengarn fixieren. In einem Bräter die Butter zerlassen und die Rouladen vorsichtig darin anbraten. Mit der Brühe begießen und im Ofen bei 160 °C ca. 40 Minuten garen.

Unser Tipp: Ist noch etwas Kohl übrig? Dann verarbeiten Sie die Reste doch zu einem leckeren Krautsalat.

Gemüsecurry mit feiner Bratwurst

Thinkstock, iStock, Ildiko Papp

Zutaten für 4 Personen

  • 6 Schwarz Cranz Bratwürste
  • 1,2 kg Kartoffeln, festkochende
  • 500 g Bohnen
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Blumenkohl
  • 2 Paprika
  • 4 Tomaten
  • Fett
  • Brühe
  • Currypulver
  • Sahne
  • Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und würfeln, die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Den Blumenkohl waschen und in Röschen teilen, Bohnen, Paprika und Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Fett anbraten und anschließend in einem Topf mit Brühe gar schmoren. Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen. Mit Sahne verfeinern. Nun die Bratwürste braten, in Scheiben schneiden und zum Gemüsecurry geben.

Unser Tipp: Rösten Sie das Gemüse mit etwas Currypulver an. So wird der Geschmack noch intensiver.

Guten Appetit!

Genusstipp: Kräuterhirschkeule mit Pfifferlingen

Thinkstock, iStock, Shaiith

Hirschfleisch gehört zu den aromatischsten Fleischsorten, es kann allerdings schnell trocken werden. Das liegt an dem niedrigen Fettanteil. Man muss aber kein Meisterkoch sein, damit das Wildgericht gelingt. Wir helfen Ihnen dabei!

Um den starken Eigengeschmack des Wildes etwas abzumildern und das Fleisch zarter zu machen, wird es in Buttermilch eingelegt – am besten über Nacht. Außerdem darf dieses Fleisch nicht in Wasser gegart werden.

Einen besonderen Geschmack erhält das Fleisch durch Zugabe von Wein, Sherry oder auch Fleischbrühe.

Zutaten für 4 Personen

  • 1 kg Hirschkeule
  • 100 g Semmelbrösel
  • 350 g geputzte Pfifferlinge
  • 3 EL Öl
  • ½ TL gehackter Thymian
  • 1 TL Senf
  • 2 Bund gemischte Kräuter (z. B. Basilikum, Estragon, Kerbel, Majoran, Thymian)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei
  • 2 Schalotten
  • 1 Schuss Sherry
  • Salz und Pfeffer

Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Hirschkeule mit Salz und Pfeffer würzen und von jeder Seite 2 bis 3 Minuten anbraten. Den Braten aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Nun die Kräuter waschen, trocken schütteln und grob hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls grob hacken. Anschließend die Kräuter mit Knoblauch, Ei, Senf und 2 bis 4 Esslöffeln Wasser in einem Blitzhacker fein pürieren. Zum Schluss die Semmelbrösel untermixen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Kräutermasse auf der Oberseite der Keule verstreichen. Das Fleisch in einer ofenfesten Form ca. 30 Minuten im Ofen garen.

Die Pfanne erneut erhitzen, etwas Butter darin schmelzen und die Pfifferlinge anbraten. Nach 2 Minuten die zuvor gewürfelten Schalotten und den Thymian mit anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit einem Schuss Sherry ablöschen.

Nach 30 Minuten kann das Hirschfleisch aus dem Ofen genommen und die Garprobe gemacht werden. Dafür einen Löffel nehmen und auf das Fleisch drücken.

  1. Das Fleisch ist sehr weich und gibt stark nach = es ist innen roh
  2. Das Fleisch gibt etwas nach (ähnlich wie beim Steak) = es ist innen rosa
  3. Das Fleisch ist fest = es ist durch

Hat das Fleisch den gewünschten Zustand, noch 5 Minuten ruhen lassen.
Pilze eventuell nochmals erwärmen. Den Braten quer zur Faser in Scheiben schneiden und mit den Pfifferlingen servieren.

Unser Tipp: In brauner Butter geschwenkte Kartoffeln runden dieses leckere Hirschkeulengericht perfekt ab.

Carbonara-Gratin

Schwarz Cranz Carbonara Gratin

Zutaten für 4 Personen

  • 300 g Schwarz Cranz Knochenschinken
  • 400 g Erbsen, TK
  • 200 ml Sahne
  • 400 g Spaghetti
  • 4 Eier
  • 1 Zwiebel
  • Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

Zwiebel würfeln und in etwas Fett andünsten. Erbsen zugeben und auftauen lassen. In der Zwischenzeit den Schinken in Streifen schneiden. Anschließend Zwiebel, Erbsen und Knochenschinken in eine Schüssel geben. Eier mit Milch und Sahne verrühren und über die gesamte Masse gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spaghetti bissfest kochen und mit der Sauce vermischen. Alles in eine gefettete, feuerfeste Form geben und im Ofen bei 160 °C backen, bis die Masse gestockt ist. Mit Parmesan servieren.

Guten Appetit!

Genusstipp: Entenbrust mit Apfel-Rotkraut-Salat

Schwarz Cranz Genusstipp Entenbrust

Thinkstock, iStock, Dar1930

Die Entenbrust benötigt etwas Zeit, bis sie fertig ist. Allerdings lohnt sich die Mühe!

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Entenbrüste
  • 400 g Rotkohl
  • 50 g Walnusskerne
  • 50 g Champignons
  • 4 EL Walnussöl
  • 6 – 8 EL Apfelessig
  • 1 EL Butter
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 5 EL lauwarme Milch
  • 16 dünne Scheiben durchwachsener Speck
  • 1 Apfel
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 1 Zwiebel
  • Zucker
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer

Rotkohl und Apfel für den Salat in sehr feine Streifen schneiden bzw. hobeln. Walnusskerne hacken, Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren und abschmecken. Mit den Salatzutaten vermischen und zugedeckt zwei Stunden durchziehen lassen. Das Toastbrot in Würfel schneiden. Die Zwiebel und die

Champignons fein würfeln, in heißer Butter andünsten und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Toastbrotwürfel, Petersilie und Milch zufügen und alles zu einer saftigen Füllung vermischen. Zum Schluss abschmecken. Die Entenbrüste trocken tupfen und würzen. Mit einem dünnen Messer in jede Brust eine Tasche schneiden und mit der Brotmasse füllen. Das Ganze nun in Speckscheiben einwickeln. Die Brüstchen in einer heißen Pfanne von beiden Seiten anbraten. Dann im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. zwei Stunden garen.

Unser Tipp: Die Entenbrüste nicht salzen, da der durchwachsene Speck bereits genügend Würze ans Fleisch abgibt. Es könnte sonst leicht zu salzig werden.